Histoire d'employé

Christian Heinze

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"Learning by doing" war jeden Tag auf‘s Neue angesagt

Servicetechniker bei Connected Wind Services Deutschland GmbH

Am 01.08.2015 hatte ich meinen ersten Ausbildungstag als Mechatroniker bei Connected Wind Services. An diesem Tag begann meine Ausbildung und somit ein neuer Lebensabschnitt. Direkt in der ersten Woche bekam ich allerlei Kurse und Schulungen, die notwendig sind, um unsere Arbeit auszuführen. Ab der zweiten Woche ging es dann sofort los ins richtige Arbeitsleben, mit den Kollegen durch Deutschland, um unsere Anlagen zu betreuen, von Wartung, Störung, Sicherheitsüberprüfung bis zum Tausch von Großkomponenten oder Anlagenabbau verschiedenster Hersteller.

Insbesondere im ersten Ausbildungsjahr war ich in der Berufsschule der Einzige, der immer mit rausfahren durfte. Bei den anderen Firmen sollte dies frühestens ab dem zweiten Ausbildungsjahr beginnen. "Learning by doing" war jeden Tag auf‘s Neue angesagt und jeder Morgen war wieder spannend, da man nie wusste, was einen an diesem Tag nun erwartet. Improvisation ist ebenfalls ein gutes Stichwort. Das Beste aus der Situation machen, immer einen spontanen Einfall haben und diesen auch umsetzen können. Am Morgen ins Büro laufen, bzw. anrufen, wenn man auf Montage ist, und erfahren, bei welcher Anlage eine Störung beseitigt werden muss oder wo eine Wartung durchzuführen ist.

Die Prüfungsvorbereitung, sowohl zur "Zwischenprüfung" als auch zur Abschlussprüfung wurde zusammen mit anderen Firmen durchgeführt, sodass man nicht allein vor dieser Hürde stehen musste. Es wirkte sehr viel auf einen und ich persönlich hatte teilweise Zweifel, ob das nun wirklich das Richtige für mich sei. Doch in Verbindung mit allen anderen, denen genau das Gleiche bevorstand, war es klar zu schaffen, denn jeder wollte die Prüfung erfolgreich bestehen und half somit jedem anderen, wenn er konnte.

Anfang 2019 habe ich meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Bereits vor der Prüfung bekam ich eine schriftliche Übernahmegarantie für den Standort in Rantrum, wodurch ich sehr viel entspannter in die Prüfung gehen konnte und ich mir keine Gedanken um die Zeit nach der Prüfung machen musste.

Mir persönlich gefällt sehr gut, dass wir unter der Woche oft auf Montage sind. Ich bin jung, reise gerne und freue mich jedes Mal, wenn die Frage kommt: "Kannst du nächste Woche auf Montage?"

Wer sagen würde, bei seiner Firma liefe alles immer optimal ab, dem würde man wohl kaum glauben... und das wäre ja nun mal auch langweilig und nicht mehr spannend. Doch wenn man dann seine Frühstückspause auf dem Maschinenhausdach verbringt und einem die Sonne ins Gesicht scheint, dann weiß man, was man für einen schönen Beruf hat.